Die Vorzüge multisensorischer Print-Produkte

von Olaf Hartmann am Montag, 17 Juli 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Brancheninitiative Creatura beflügelt Print

Frau betastet ein PrintplakatStaunen im Blick und immer wieder der unwiderstehliche Impuls, mit sensiblen Fingerkuppen nachzuspüren, ob der Augenschein trügt oder nicht. Sind die Fäden des Spinnennetzes, mit dem Superheroe Spiderman auf Verbrecherjagd geht, echt oder warum wirken sie auf dem Plakat so plastisch? Die fachliche Antwort lautet: Filigran aufgetragener Relieflack macht’s möglich.

Nicht weniger verführerisch – die Edel-Print-Version des Kinoposters zum Blockbuster American Beauty – ein Meer weißer Rosenblätter flüstert in die Fingerspitzen: In Wirklichkeit sind wir die Überreste eines geplatzten Luftballons, haptische Symbolsprache für den unerfüllten Liebestraum des Protagonisten. Als Trost verströmen einige der Blütenreste auf Berührung zarten Rosenduft.

Die Vorzüge multisensorischer Print-Produkte

Die Kollektion der Kultfilm-Poster aus der Kreativschmiede Scholz & Friends zählte zu den zahlreichen Highlights der Creatura-Roadshow unter dem Motto „The Power of Print“. Im Fokus: Die Vorzüge multisensorischer Print-Produkte,

das Zusammenspiel von kreativen Ideen mit technischen Spezialitäten moderner Druckveredelung, um multisensorischen Erlebniswert zu schaffen und damit wesentlich stärkere Wirkung für Werbebotschaften.

Die des Brancheninitiative Creatura wurde 2010 unter der Regie von Rüdiger Maaß, Geschäftsführer des f:mp Fachverbandes Medienproduktion gegründet. Zu den Mitgliedern der ersten Stunde gehören Gräfe Druck & Veredelung, Heidenreich Print und Vogt Foliendruck. Später stießen Oro Promotion und als Spezialisten für haptische Markenkommunikation – Touchmore – dazu.

 

Mit Print die Sinne verführen

Das ebenfalls von Olaf Hartmann sowie Sebastian Haupt geleitete Multisense Institut engagiert sich zudem in beratender Funktion für die Creatura.

Von Anfang an setzten die Initiatoren u.a. mit Roadshows auf Live-Kommunikation, um ihren Anspruch, „die Sinne zu verführen“ kohärent und glaubwürdig umzusetzen. Kernzielgruppe sind Agenturen mit allen Mitarbeitern, die Printwerbung begleiten, sowie Marketingentscheider werbetreibender Unternehmen.

„Wir wollen demonstrieren, wie man den Gesamtkommunikationskanal Print nutzen kann, indem wir ein Erlebnis, eine multisensorische Wahrnehmung, eine wesentlich intensivere Botschaft mit dem Medium Print transportieren“, erläutert Rüdiger Maaß im Gespräch mit dem Fachmagazin Deutscher Drucker*.

 

Brancheninitiative Creatura beflügelt Print

Nichts überzeugt mehr als eigenes Erleben mit allen Sinnen. Das gilt natürlich auch fürs Fachpublikum. Die begeisterte Resonanz auf die Aktivitäten der Creatura brachte die Brancheninitiative und mit ihr das angestammt Print-Sujet schnell auf Erfolgskurs.

2016 wurde das Roadshow-Konzept weiterentwickelt – „The Power of Print“ tourte durch Cinemaxx Filialen in sechs deutschen Großstädten. Die Besucher tauchten ab in eine Print-Erlebniswelt, die nicht nur den Blick fesselte. Zu den Print-Spezialitäten, die anhand vielseitiger Werbemedien gezeigt wurden, zählten u.a. Lackveredelung, Reliefdruck, haptische Prägungen, Lentikulardruck und Duftveredelung – das ganze multisensorische Portfolio, das die Vorzüge von Print-Produkten zum Funkeln bringt.

 

Gesteigerte Print-Budgets

Inspirierende Vorträge z.B. zu den Themen Neuro- und Sinnesmarketing, Druckveredelung und Best Practice lieferten wertvolles Hintergrundwissen, ebenso der rege Austausch mit den Experten vor Ort.

Wie erfolgreich die Roadshow mit Blick auf die Zielgruppe wirkt und zudem die Motivation erhöht, die Print-Budgets zu steigern, spiegelt sich auch eindrucksvoll in der Auszeichnung der Creatura mit dem POLAR Mohr-Award für das Kunden- und Verkaufsteam des Jahres 2016, verliehen im Rahmen der Druck- und Medienawards 2016.

Die Fortsetzung der Power of Print-Roadshow mit dem Titel „Vorhang auf für fühlbar mehr Werbung“ und 16 Ausstellungspartnern folgte bereits im Frühjahr 2017. Bisher wurden über 1.500 begeisterte Besucher jenseits der Streuverluste verzeichnet. Weitere Aktivitäten sind in Planung.   

 

„Das menschliche Gehirn arbeitet multisensorisch“

Die Vorzüge multisensorischer Print-Produkte liegen buchstäblich auf der Hand: Veredelter Print spricht mehr als den visuellen Sinn an und transportiert damit umso wirkungsvoller Werbebotschaften. Das klassische Medium hat keineswegs Patina angesetzt, denn Emotionen bleiben entscheidend. Nicht nur ungeachtet, sondern gerade wegen des digitalen Hypes, der auch bereits Ermüdungserscheinungen zeigt, wie z.B. die florierenden Comebacks analoger Produkte belegen.

Warum multisensorisch optimierte Printprodukte auch in einer digitalen Welt für effiziente Markenbildung und erfolgreichen Verkauf wertvoll sind, erläutert Olaf Hartmann mit Blick auf Erkenntnisse der Neuroforschung: „Die Multisensorik ist für die Kommunikation so entscheidend, weil das menschliche Gehirn multisensorisch arbeitet. Je mehr Sinne angesprochen werden, desto schneller wird eine Botschaft wahrgenommen, desto tiefer wird sie im Gedächtnis gespeichert und als umso glaubwürdiger wird sie empfunden.“

Optimale Voraussetzungen, um Responsequoten und auch die Kaufbereitschaft zu erhöhen. Die multisensorischen Botschafter von Touchmore haben schon viele Erfolgsgeschichten im Dienste der Werbekommunikation geschrieben. Take a look & get in Touch: http://www.touchmore.de/produkte

 

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Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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