Das Haptik-Kriterium bei Direktmailings

von Olaf Hartmann am Montag, 09 Oktober 2017. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Wie das Haptik-Kriterium in Direktmailing-Wettbewerben zum USP wird

Digital-gebeutelte Geschäftsmodelle plagen natürlich auch die Postbeförderer, sofern es nicht das boomende Paketzustellgeschäft betrifft. Der gute alte Brief hingegen befindet sich in dauerhafter Abseitstellung. Durch die Bank, global.

Die Menschen mailen, posten, messengern eben lieber. Das hat natürlich Folgen. Schrumpfende Zustellzahlen für Briefe ziehen natürlich automatisch gewisse Gedankenspiele der Postgesellschaften nach sich. Beispielsweise die Briefzustellung nur noch an ausgewählten Tagen – statt täglich.

 

Drastisch erhöhte Aufmerksamkeitschancen für haptische Mailings

Auf die drastisch erhöhten Aufmerksamkeitschancen für haptische Mailings in Zeiten sinkender Schreiblust habe ich in meinem Blog wiederholt verwiesen. In meinem Blog „Mailings als anfassbarer Content“ ebenso darauf, dass „das strategische Potential haptischer Mailing-Gestaltung noch lange nicht ausgeschöpft“ ist.

Das wissen natürlich auch die Postunternehmen und unterfüttern dieses Entwicklungspotential ihrerseits mit Studien, treiben und inspirieren es andererseits auch durch Mailing-Wettbewerbe.

Einer der jüngsten Mailing-Contests wurde mit dem „Direct Mail Award 2017“ durch die Österreichische Post AG initiiert. Vorausgesetzt, das Mailing verfügte über eine Mindestauflage von 5.000 Stück, konnte für die vier Kategorien Katalog, Selfmailer, Brief & Kuvert, Regional sowie Karte eingereicht werden. Erstmals wählten 1.000 Konsumenten, ein unabhängiges Marktforschungsinstitut führte die Interviews durch.

 

Bewertungskriterium Haptik

Soweit, so geläufig und gut. Spannend aber sind die Bewertungskriterien der Jury, denn hier taucht neben Gefallen und konkretem Kaufinteresse auch das Bewertungskriterium Haptik auf. Ein Werbebrief ist eben nicht gleich Werbebrief, neben optischer Gestaltung und gegebenenfalls der Verpackung ist es vor allem die haptische Beschaffenheit des Direktmailings, das auf den USP einzahlt und das Interesse beim Empfänger buchstäblich sinnlich triggert und die inzwischen notorisch verfestigte allgemeine Werbereaktanz durchbricht.

Bei der Preisverleihung Ende September gab Walter Hitziger, Vorstandsmitglied der Österreichischen Post AG, den Teilnehmern noch einen Rat mit auf den Weg: “Den Weg zur richtigen Direct Mailing Strategie finde man durch regelmäßiges Ausprobieren. Dafür müssten Unternehmen noch an ihrer Fehlerkultur arbeiten.“

 

Das Haptik-Kriterium bei Direktmailings

Das kann naturgemäß ein langer und teurer Weg werden. Die Try & Error-Methode bei haptisch-multisensorischen Mailings? Das ist nach dem heutigen Wissenstand, über den wir nach den Erkenntnissen der Hirnforschung und des Neuromarketings sowie dessen Umsetzung in ein zielführendes haptisch-multisensorisches Marketing verfügen, ein völlig überflüssiger Umweg.

Hinter dem Haptik-Kriterium bei Direktmailings verbirgt sich keine Raketentechnik. Die kostensenkende und gleichzeitig umsatzsteigernde (!) Abkürzung zur Verkaufsaktivierung Ihrer Klientel weist Ihnen unser kostenloses Whitepaper:

 

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Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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