Haptik im DIY-Trend

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 28 Juni 2017. Veröffentlicht in Haptik

Die Welt der Dinge neu erleben

Haptik im DIY-Trend ©stapagDer Trend zum Selbermachen kursiert bereits seit einigen Jahren und nimmt weiter Fahrt auf. Die Freude am Werk eigener Hände manifestiert sich u. a. im Basteln, Handwerken, Gärtnern, Handarbeiten, Kochen, Backen, Möbelbau und Geschenken in Eigenkreation...

Die Industrie reagiert mit neu florierenden Absatzmärkten. Die Klientel wird mit entsprechenden Angeboten on- wie offline bedient. Materialien, Handwerkszeug, Sachbücher, Accessoires und die Möglichkeit, Produkte individuell zu gestalten.

Haptik im DIY-Trend

Zeiten, in den DIY boomt, gab es schon früher. Beispielsweise in den 1950er und 1960er-Jahren, damals im Zeichen des Wiederaufbaus. Ganz anders die Beweggründe der alternativen Bewegung in den 1960er und 1970er Jahren: Haptische Selbsterfahrung und DIY waren ihre Antwort auf industrielle Massenproduktion und passive Konsumhaltung. Und heute?

In Wohlstandsgesellschaften, deren Kaufwelten (fast) jedes Bedürfnis befriedigen bzw. bis zum Überdruss erfüllen, avancieren Selbstverwirklichung und Kreativität zu Schlüsselwerten.

„DIY ermöglicht ein gewisses Maß an ästhetischem Selbstausdruck“, <link> spezifiziert Dr. Dirk Hohnsträter, Leiter der Forschungsstelle Konsumkultur, Universität Hildesheim. „Zum anderen stellen handgemachte Dinge einen reizvollen Kontrast zur digitalen Welt her.“

 

Mit eigenen Händen schaffen

Mehr noch – Selbermachen ist ein wirkungsvolles Gegenmittel zur „Berührungsabstinenz“, die sich als Nebenwirkung der expandierenden digitalen Welten ausbreitet.

Denn nur was wir berühren können, empfinden wir als real und damit auch als handhabbar. Indem wir unsere Welt mit eigenen Händen erschaffen, vergewissern wir uns, das Leben im Griff zu haben, worauf wir wiederum stolz sein können.

Darüber hinaus steigert die Haptik-Erfahrung der DIY-Produkte unsere Wertschätzung. Der von der Forschung bezeichnenderweise auf IKEA-Effekt getaufte psychologische Mechanismus motiviert, dem Werk der eigenen Hände einen höheren Preis zuzumessen als einem Massenprodukt.

 

Hamsterrad Computer

Im DIY-Trend fließen viele Sehnsüchte zusammen: auch die nach Autarkie und Selbsterfahrung, nach der Wahrung von Individualität im Sog der Masse und nicht zuletzt – den klebrigen Fängen der Stressspinne zu entkommen.

Wie es die Psychologin und Trendforscherin Ines Imdahl in einem ARD-Interview kommentiert: „Wir drehen komplett durch in einem zerstückelten, entsinnlichten und im marxistischen Sinne nicht produktiven Gesellschaftsleben – also wir können die Arbeit nicht mehr nachvollziehen. Marx hat diese These immer ans Fließband geknüpft und wäre nicht im Traum darauf gekommen, dass das auch am Computer geht.“

Beim Selbstmachen geht es aus Imdahls Sicht um nichts Geringeres, als wieder zu sich selbst zu kommen, indem man sich sinnvoll beschäftigt – Ruhe zu finden in der Konzentration auf der eigenen Hände Schaffen. Grundvoraussetzung: Die Beschäftigung macht Freude.

 

Werbebotschaften selbst entdecken

Mit spielerischer Leichtigkeit lässt sich unser hinter dem DIY-Trend aufscheinendes Haptik-Bedürfnis auch im Marketing umsetzen. Sie möchten, dass Kunden spontan zugreifen? Sich begeistert mit Ihrer Botschaft auseinandersetzen? Ihre Werbung nicht mehr aus den Augen und Händen lassen und mit jedem Griff überzeugter von Ihren Qualitäten sind?

Wo die übliche Print-, TV- und Digitalkommunikation an ihre Grenzen stößt, fangen Hapticals erst an. Haptisches Storytelling mit multisensorische Botschaftern wie der Endlosfaltkarte logoloop® oder die haptische Werbepower des Zauberwürfel faltwerk Magic Cube® motivieren den Empfänger zuzugreifen, die Hände zu regen und dabei gebannt eine Markenstory zu entdecken, die sie sich mit jeder Wiederholung glaubhafter und besser einprägt.

Statt als passiver Rezipient abstrakte Werbebotschaften über sich ergehen zu lassen bzw. gleich auszublenden, wird Werbung zum realen Erlebnis, das Entdeckerfreude aktiviert und mit Glückshormonen belohnt, sobald die taktile Herausforderung gemeistert wird.

Testen Sie selbst – wir versorgen Sie mit Probe-Exemplaren: http://www.touchmore.de/kontakt/anfrage

 

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Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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