Neuromarketing trifft digitalen POS

am Montag, 03 April 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Point of Sale & Hirnforschung

Neuromarketing trifft digitalen POS ©stapagDie Welt kommt zu uns durch die Sinneskanäle. Jede Berührung, jede Farbe und Form, jeder Klang und Duft ziehen teils schon im Mutterleib erste neuronale Spuren. Sie verbinden sich zu mit uns wachsenden Erfahrungspäckchen, aufgeladen mit emotionalen Feedbacks und verknüpft mit Bedeutungen.

Der Grundstock des impliziten Systems ist bereits im Einschulungsalter gelegt und bildet die Basis für all die unbewussten Entscheidungen, die unseren Alltag prägen. Die Hirnforscher schätzen, dass wir zu rund 90 bis 99 Prozent von impliziten Reaktionen auf sinnliche Signale geleitet werden.

 

Mailing 2.0: Die Sprache der Zielgruppe sprechen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 28 März 2017. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Auch Werbesprache muss emotional überzeugen

Mailing 2.0 Sprache der Zielgruppe sprechen ©stapagIm ersten Teil dieses Blogs haben wir über Sprache als Wirkungsverstärker eines Mailings 2.0 geschrieben und wie und warum eine multisensorische Sprache – von Metaphern über bildhafte Verben bis zu griffigen Adjektiven – mehr Wirkung erzeugt als abstrakte Formulierungen.

 

Auch Werbesprache muss emotional überzeugen

Ob es eine Information schafft, sich über die aktuelle Relevanz hinaus auch im Langzeitgedächtnis festzusetzen, hängt nach wissenschaftlichen Erkenntnissen von fünf Faktoren ab:

Mailing 2.0: Sprache als Wirkungsverstärker

von Olaf Hartmann am Montag, 20 März 2017. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Die Macht der Sprachbilder

Mailing 2.0: Sprache als Wirkungsverstärker ©stapagDie Macht der Bilder ist sprichwörtlich. Rund 10 Mio. Bit/Sek. werden im visuellen Zentrum des Gehirns unbewusst prozessiert und bewertet – kein Sinneskanal verarbeitet mehr Reize und wird mit mehr Information geflutet, auch mit Blick auf Werbebotschaften. Doch nur ein Bruchteil wird bewusst wahrgenommen.

Voraussetzung, um den impliziten Filter des Empfängers zu passieren: Das Bild weckt Identifikation und Emotion auf den ersten Blick. Sonst geht es im Inforauschen unter – so wie beispielsweise die Flut steriler Produktbilder, die im BtoB-Bereich immer noch an der Tagesordnung ist, oder auch all die manierierten Imagebilder aus Standardkatalogen, deren emotionale Posen – vom Motiv „Daumen hoch“ bis zum festgefrorenen Strahlegrinsen – längst zum Klischee geronnen sind.

 

Das Neuromarketing stellt die Vertrauensfrage

von Olaf Hartmann am Dienstag, 14 März 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Oxytocin: Die Chemie der (Marken-)Liebe

Neuromarketing stellt die Vertrauensfrage ©stapagVertrauen ist ein großes Thema. Zumal in Zeiten, in denen es schwindet und damit auch für erhöhte Stresspegel sorgt. Denn wissenschaftlich und aus der Perspektive des Neuromarketing betrachtet, bestimmt der Oxytocin-Pegel, wie viel Vertrauen wir z.B. einer Marke, einem Verkäufer oder einer Werbebotschaft entgegenbringen.

Je mehr Oxytocin ausgeschüttet wird, desto weniger Stresshormone produzieren wir. Statt dessen funkelt das neuronale Belohnungszentrum.

 

Weil wir es wert sind!

von Sven Scharr am Donnerstag, 16 Februar 2017. Veröffentlicht in Verkaufsförderung

80% weniger Kundenbeschwerden durch optimierte Preiskommunikation

VR-Bank Preiskommunikation ©Touchmore Haptische MarkenkommunikationFinanzkrise, Vertrauensverlust, Null-Zins-Politik, verunsicherte Kunden auf Sparkurs – nie waren die Herausforderungen für überzeugende Werbebotschaften der Geldinstitute größer als heute. Besonderes Fingerspitzengefühl erfordern dabei Maßnahmen, die den Kunden verstärkt zur Kasse bieten.

Die VR-Bank Neu-Ulm eG stand vor einer Aufgabenstellung, die aktuell viele Banken haben, ihre neuen Girokonten-Modelle vorzustellen und dabei erneut höhere Preise zu kommunizieren. Ihr Vorzug: Es handelt sich um Qualitätsprodukte, die nach den Bedürfnissen verschiedener Zielgruppen differenziert wurden. Der Wermutstropfen: Die Kontoführungsgebühren mussten ohne Ausbau der Leistungen erhöht werden.

Mailing 2.0 als Ostergruß

von Olaf Hartmann am Montag, 13 Februar 2017. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Wissen, wie der Hase läuft

Ein Mailing als Ostergruß ©magic flyerDas Osterfest hat tiefe Wurzeln. Sein Name geht zurück bis in die Zeit vor der Christianisierung der Germanen. Unsere Vorfahren feierten zum Frühlingsanbruch die Fruchtbarkeitsgöttin Ostara, zuständig für neues Leben, Wachstum und Wärme.

Im christlichen Kontext bezeichnet Ostern das höchste Fest der Kirche, dem jährlichen Gedächtnis an die Auferstehung Christi gewidmet. Dabei schwingt die Bedeutung als Frühlingsfest für das neu erwachende Leben, die Liebe und Hoffnung weiterhin mit.

Ein neues Gleichgewicht zwischen Analog- und Digital-Marketing

von Olaf Hartmann am Montag, 06 Februar 2017. Veröffentlicht in Haptik

Procter & Gamble erdet das Online-Marketing

Marc Pritchard (P&G): "The days of giving digital a pass are over."

Weil es sich nahtlos an das Thema unseres bislang jüngstens Blogs Die Adfraud-Geldströme im Online-Marketing anschließt, greife ich an dieser Stelle gerne die aktuellen Ausführungen des Chief Brand Officer von P&G (Procter & Gamble Co.) auf., mit denen Procter & Gamble in der Konsequenz ein neues Gleichgewicht zwischen Analog- und Digital-Marketing ansteuert.

Die Adfraud-Geldströme im Online-Marketing

von Olaf Hartmann am Dienstag, 31 Januar 2017. Veröffentlicht in Haptik

Was vom Werbedollar übrig bleibt …

Adfraud im Online-Marketing © Industry estimates

Jedenfalls, wenn Sie ihn auf dem zum Roulettespiel degenerierten Online-Werbemarkt einsetzen.

Es gibt da diesen grandiosen, preisgekrönten Roman des britischen Schriftstellers Kazuo Ishiguro: “Was vom Tage übrigblieb” (Originaltitel “The Remains of the Day”). Das Werk von 1989 wurde übrigens, nicht minder beeindruckend, 1993 mit Emma Thompson und Anthony Hopkins in den Hauptrollen erfolgreich verfilmt.

Nachhaltigkeitsmailing 2.0

am Donnerstag, 26 Januar 2017. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Ein EFFIE-Award für die ARGE Heumilch

Nachhaltigkeitsmailing 2.0 © Heumilch-CayenneJeder von uns sieht sich tagtäglich einer Sturzflut von mehr als 4.000 Werbebotschaften ausgesetzt. Dagegen hilft nur das Ausblenden, das Wegdimmen, der Tunnelblick – aus reinem Selbstschutz.

Die Evolution der Kommunikation hat bei ihren Zielgruppen Reaktanzen ausgelöst, die so nicht eingeplant waren. Nur noch Außergewöhnliches wird beachtet. Das gilt natürlich auch für physische Mailings.

Print trifft Tablet

von Olaf Hartmann am Montag, 23 Januar 2017.

Content ist King: Neuromarketing-Studie zu Leserverhalten

Print trifft Tablet: Content ist immer King ©stapagWie wir an dieser Stelle schon häufig unterstrichen haben, liebt das Gehirn den bequemen Flow – schon aus Energiespargründen. Das führt allerdings dazu, dass wir uns auch da zu Stereotypen bzw. Pauschalurteilen hinreißen lassen, wo Differenzierung weiterführender wäre.

Eines der aktuell florierenden Vor-Urteile im Marketing lautet: Analoge überflügelt digitale Lektüre, Print schlägt Tablet, auch in punkto Aufmerksamkeit für Anzeigen.

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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