Die unbewusste Macht der Berührung

von Olaf Hartmann am Montag, 06 Mai 2013. Veröffentlicht in Haptik

(Bildquelle: Stapag)Bereits mit den ersten Tastversuchen prägen sich Vorlieben und Abneigungen in die haptischen Bereiche unseres Gehirns ein. Noch bevor wir uns unserer selbst bewusst werden. Erst im Alter von circa zwei bis drei Jahren sprechen Kinder in der ersten Form Singular von sich, statt sich selbst beim Namen zu nennen. Bis zum 7. Lebensjahr hat sich bereits ein haptischer Musterstock gebildet, der uns ein Leben lang begleitet, sich fortwährend bestätigt, anreichert und variiert.

Land Rover: Haptische Alltagsflucht per Tastendruck.

von Olaf Hartmann am Dienstag, 30 April 2013. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Wie motiviert man potentielle Kunden zu einer Testfahrt? Land Rover ging mit einer originellen Idee auf Überholspur. Verpackt in einer Spielzeugautobox landete ein Miniaturmodell des Land Rover LR4 auf den Schreibtischen der Zielgruppe und überraschte mit einer speziellen Funktion. Der Geländewagen parkt auf einer Escape-Taste. Spielerische Aufgabe für die Empfänger: mit Büroklammer und Fingerspitzengefühl die alte Escape-Taste entfernen und stattdessen den Mini-Land Rover aufsetzen.

Neue Haptik-Studie: Besser lernen mit geballter Faust

von Olaf Hartmann am Montag, 29 April 2013. Veröffentlicht in Haptik

(Bildquelle: Stapag)Die Erforschung des Tastsinns kommt langsam in Schwung und fördert nicht nur teils erstaunliche, sondern auch sehr nützliche Erkenntnisse zu Tage. So fand ein US-Forscher-Team unter Leitung von Ruth Propper heraus, dass wir uns Wörter besser einprägen und wiedergeben können, wenn wir während des Lernens die Fäuste ballen.

Dreidimensionale Markenauftritte - Die Überzeugungskraft haptischer Erlebnisse

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 24 April 2013. Veröffentlicht in Haptik

(Bildquelle: Fricke inszeniert GmbH)Nichts ist glaubwürdiger als die eigene Erfahrung. Abstrakte Argumente affizieren nur einen kleinen Bereich unseres Sprachzentrums, sinnliche Erlebnisse den ganzen Menschen. Was wir berühren, berührt uns. Jedes Material, jede Bewegung weckt Assoziationen und Emotionen. Sofort und unbewusst. Die Entscheidung, ob ein Objekt, das wir anfassen, z.B. Sympathie und Vertrauen weckt, wird bereits getroffen, bevor wir darüber nachdenken.

Hormon & Hirn - Der kleine Unterschied

von Olaf Hartmann am Montag, 22 April 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Raumerlebnis (Bildquelle: stapag)Männer stammen vom Mars, Frauen von der Venus. Eines von vielen Klischees, mit denen wir im Alltag Geschlechter-Differenzen kommentieren. In der bisher größten Genderstudie der Welt untersuchte ein internationales Forscherteam um Professor Richard A. Lippa vom Department of Psychology der California State University, ob und worin sich weibliche und männliche Gehirne tatsächlich unterscheiden.

Wie der Tastsinn die Technik bereichert

von Olaf Hartmann am Dienstag, 16 April 2013. Veröffentlicht in Haptik

Katherine Kuchenbecker ist Professorin für Maschinentechnik an der University of Pennsylvania – ihr Spezialgebiet: haptische Berührungstechnologien, ihr Beweggrund: die Faszination für den Tastsinn. „Er ist wirklich wichtig, involviert in jede physische Bewegung, jeden Handgriff, in alles, was wir tun.“

Haptik: Ich fühle, also bin ich

am Donnerstag, 11 April 2013. Veröffentlicht in Haptik

Ohne menschliche Berührungen würden wir verkümmern. Emotional und kognitiv. Babys brauchen Hautkontakt, damit ihr Gehirn ausreift. (Bildquelle: Fotolia)Berühren, begreifen, behalten – der taktile und der Bewegungssinn gehen Hand in Hand, gemeinsam werden sie von der Wissenschaft als haptischer Sinn bezeichnet. Die Begriffe deuten zudem auf die enge Beziehung zwischen der sinnlichen und der kognitiven Dimension. Der bekannte Hirnforscher und Neurowissenschaftler Prof. Manfred Spitzer bringt es so auf den Punkt: „Die Hand denkt mit“.

Die Überzeugungskraft impliziter Botschaften

von Olaf Hartmann am Dienstag, 09 April 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Gesättigte Märkte und austauschbare Produkte prägen den Konsumalltag. Umschwirrt von unzähligen Angeboten und Werbebotschaften reagieren wir vorzugsweise mit Ausblenden. Auf Empfang schalten wir nur, wenn eine Sache konkreten oder psychologischen Nutzen für uns hat – ein natürlicher Selektionsmechanismus unseres Gehirns, der dafür sorgt, dass wir in der Informationsflut handlungsfähig bleiben.

Kaufentscheidungen: Emotion schlägt Reflexion

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 04 April 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

(Bildquelle: Vincent Stallbaum)Als vernunftbegabte Wesen scheint uns die Einsicht, dass rund 95% unseres Verhaltens vom Unbewussten gelenkt wird, schwer zu fallen. Auch in der Werbekommunikation wird nach wie vor insbesondere der Homo Oeconomicus angesprochen – mit Argumenten, Fakten und Zahlen.

Den Löffel rechts

von Sebastian Haupt am Freitag, 29 März 2013. Veröffentlicht in Verkaufsförderung

In welchen Burger möchten Sie beißen?

Werbung funktioniert auch ohne Worte. Ein Produkt-Bild allein reicht aus, um die Kaufabsicht zu steigern – das Produkt muss lediglich die dominante Hand des Betrachters „ansprechen“.

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